Neue Studie bestätigt: Schwangere sollen nicht snusen

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Eine neue, in Läkartidningen veröffentlichte Studie zum Thema Snus und Schwangerschaft zeigt, dass Snuskonsum während der Schwangerschaft mit einem erhöhten Risiko für postnatalen Tod, SUID und SIDS verbunden ist.

SIDS (Sudden Infant Death Syndrome) bezeichnet den plötzlichen und unerwarteten Tod von Säuglingen ohne eindeutige Todesursache. Die Studie basiert auf einer nationalen Registerstudie, die Daten von über zwei Millionen Kindern umfasste, die zwischen 1999 und 2019 geboren wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen, die während der Schwangerschaft Snus konsumierten, im Vergleich zu Nichtraucherinnen ein erhöhtes Risiko für postnatalen Tod, SUID und SIDS hatten. Die Risiken waren vergleichbar mit denen von Frauen, die täglich 1–9 Zigaretten rauchten. Die Risiken reduzierten sich jedoch deutlich, wenn die Frauen früh in der Schwangerschaft mit dem Snuskonsum oder dem Rauchen aufgehört hatten.

Die Studie zeigt, dass Snuskonsum während der Schwangerschaft nicht als risikofreie Alternative zum Rauchen angesehen werden sollte und dass es für Schwangere wichtig ist, Nikotinprodukte wie Nikotinbeutel zu meiden. Dies trotz der Tatsache, dass „Snus als deutlich weniger gesundheitsschädlich gilt als Rauchen“.

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